Barbara Blaha: “Wenn Sozialabbau die Demokratie frisst!”

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026
Barbara Blaha am 9.5.2026 mit einem eindringlichen Appell für mehr Solidarität nicht zuletzt damit die Demokratie für uns erhalten bleibt. Barbara Blaha als einer der Gastreferent:innen beim Symposium “Wenn Sozialabbau die Demokratie frisst!” von ZusammenHaltNÖ im Saal der Begegnung in St. Pölten.

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

ZusammenHaltNÖ bringt Barbara Blaha nach St. Pölten

ZusammenHalt NÖ setzt sich seit Beginn der schwarz-blauen Regierung in NÖ für den Erhalt der Demokratie ein. Ein Projekt ist “ZusammenHaltNÖ is watching you”. Hier werden seit Beginn alle Landtagssitzungen besucht, protokolliert und kommentiert. Und natürlich veröffentlicht.

Das Symbosium “Wenn Sozialabbau die Demokratie frisst” ist ein weiteres Projekt, um auf die Gefahren für die Demokratie hinzuweisen und Initiativen wie der ÖSI Gelegenheit der Vernetzung und Zusammenarbeit zu bieten. Im Bild die Moderatorin Christa Sarcletti.

www.zusammenhaltnoe.at

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

Barbara Blaha: ein Lichtblick!

Barbara Blaha konnte in einem 45 Minuten Vortrag und anschließender Diskussion klar machen: Wenn Menschen sozial ins Abseits gedrängt werden, weil Ressourcen bei den Superreichen angehäuft und in Form von Sparpaketen von den “normalen” Bürger:innen weggenommen werden führt dies zu Demokratieabbau.

Die ÖSI war mit dabei, am Bild ÖSI-Obmann Christian Oberlechner, Barbara Blaha und eine der Initiator:innen der Veranstaltung Christa Sarcletti, die bei ZusammenHaltNÖ und bei ÖSI-Eggern aktiv ist.

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

Zwei Wölfe in uns: eine Parabel

Barbara Blaha beantwortet in der anschließenden Diskussion viele Fragen der Teilnehmer:innen und schafft es in ihrer wunderbaren Art, ihre Botschaft humorvoll und inhaltlich klar verständlich mit einem großen Anteil positiver Grundstimmung an die Menschen zu bringen

Dazu erzählt Barbara Blaha eine Parabel. Ein Großvater erzählt seiner Enkelin: Wir haben alle zwei Wölfe in uns. Einen gierigen und unsolidarischen und einen, der sich um andere kümmert und liebevoll ist. “Und welcher wird sich durchsetzen?”, fragt das Mädchen. Die Antwort des Großvaters: “Der, den du fütterst!”

Füttern wir also weiter den solidarischen und liebevollen Wolf, eine schöne Motivation für das ÖSI-Projekt.

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

NÖ Armutsnetzwerk: Kooperation mit ÖSI angedacht

Barbara Bühler, Ofrau Stv hat gemeinsam mit anderen ein Netzwerk in NÖ gegründet, in dem viele Initiativen und Organisationen vereint sind, um Konzepte gegen Armut zu entwickeln und Menschen zu helfen. Sie liefert in ihrem Vortrag viele neue Ansätze und Sichtweisen, die von den Teilnehmer:innen interessiert für die eigene Arbeit aufgenommen wurden.

Die ÖSI hat im Anschluss beim “Thementisch” eine Kooperation mit dem NÖ Armutsnetzwerk besprochen, um das Thema direkt und unmittelbar in die Gemeinden zu bringen. Es sind weitere Gespräche geplant.

https://www.noe-armutsnetzwerk.at/ueber-uns

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

Auf dem Rechtsweg aus der Armut

Das SozialRechtsNetz zielt auf die Stärkung sowie (gerichtliche) Durchsetzung sozialer Menschenrechte in Österreich ab. Die Ermächtigung sozial benachteiligter Menschen steht dabei im Vordergrund.

Dipl.- Pol. Kristofer Lengert und die Juristin Jelena-Marina Lueger konnten in ihrem Vortrag zeigen, dass – und wir kennen das aus der “Klimaklage” in Österreich und anderen Ländern – der Rechtsweg eine wichtige und machtvolle Möglichkeit ist, um Anliegen, die politisch nicht umgesetzt bzw. beachtet werden, durchgesetzt werden können.

https://www.armutskonferenz.at/aktivitaeten/sozialrechtsnetz/ueber-das-sozialrechtsnetz.html

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

Vernetzung am Thementisch: gemeinsam ins Handeln kommen

Von den Vortragenden inspiriert wurde der Nachmittag in einem sogenannten “Open Space” von den Teilnehmer:innen genutzt, sich an verschiedenen Thementischen über spezielle Inhalte auszutauschen. Dabei stand nicht nur der Wissensaustausch im Vordergrund sondern vielmehr die Vernetzungsarbeit, das Kennenlernen anderer Initiativen und das Zusammenwachsen als positive, kritische Stimmen der Gesellschaft, die dagegenhalten und mitgestalten.

Barbara Blaha & ZusammenHaltNÖ am 9.5.2026

Präsentationen als Startschuss für neue Projekte

Bei den abschließenden Präsentationen der Thementische konnte nocheinmal der ganze Bogen der Veranstaltung gespannt werden und der Weg vom Impuls der Vorträge zu konkreten Ideen und Projekten begonnen werden.

ZusammenHaltNÖ bietet eine Plattform der Begegnung, auf der auch die ÖSI neue Impulse findet und Kooperationspartner:innen für mehr Kraft und Dynamik im politischen Umsetzungsprozess findet.




Groß-Demo: 2000 für Verbesserungen im Gesundheitsplan 2040+ in St. Pölten

Groß-Demo 23.4.2026 in St. Pölten
Am 23.4.2026 machten sich in St. Pölten 2000 Menschen auf den Weg zum Landhausplatz, um für Verbesserungen im Gesundheitsplan 2040+ einzustehen.

Groß-Demo 23.4.2026 in St. Pölten

Plattform NÖ – Vernetzung in ganz NÖ

Ganz im Sinne des ÖSI-Grundsatzmanifestes gab es am 23.4.2026 ein parteiübergreifendes Statement in St. Pölten: Über 2000 Menschen aus ganz Niederösterreich waren bei der historischen, überparteilichen Groß-Demo für die Neuverhandlung des Gesundheitsplan 2040+ in St. Pölten. Initiativen aus 11 Regionen, die sich gegen die Schließung von Krankenhäusern und Notarztstützpunkten wehren, haben mobilisiert, 16 Reisebusse wurden organisiert, um die Menschen nach St. Pölten zu bringen.

Am Bild: Demonstranten ziehen lautstark und friedlich durch St. Pölten Richtung Landhausplatz zur Abschlusskundgebung

Groß-Demo 23.4.2026 in St. Pölten

Bürgerbeteiligung bringt bessere Lösungen

Mit diesem lauten Groß-Protest in der St. Pöltner Innenstadt und vor dem Landhaus, wo am selben Tag eine Landtagssitzung stattfand, ist ein Zeichen gesetzt worden, dass Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen mit einbezogen werden müssen.

Am Bild: Auf einer Bühne wurden Reden der Initiativen zu deren speziellen Problemstellungen gehalten, moderiert von Christian Oberlechner.

Groß-Demo 23.4.2026 in St. Pölten

Delegation bei Gesprächen im Landhaus

Parallel zur Demonstration hat ein Gespräch von Vertretern der Plattform NÖ mit den drei zuständigen Landesräten und den Gesundheitssprechern aller Landtagsparteien stattgefunden. Das ist ein Erfolg des gemeinsamen Protests und zeigt, dass die Landesregierung die Bürgerbewegung für eine bessere Gesundheitsversorgung in Niederösterreich nicht mehr ignorieren und auch nicht die Regionen gegeneinander ausspielen kann. Seitens der Landesregierung wurde die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen bekundet, bei denen über Verbesserungen am Gesundheitsplan 2040+ gesprochen werden soll. 

Am Bild: Altbürgermeister Alfred Weidlich (Mistelbach) verkündet nach dem Gespräch im Landhaus, dass es weitere geben wird.

Groß-Demo 23.4.2026 in St. Pölten

Wir kämpfen weiter!

Das war das Motto nach diesem historischen Demo-Tag in St. Pölten: Die NÖ-Landesregierung hat sich bisher mit ihren Plänen eingebunkert und war nur schwer zu einer Änderung ihrer Haltung zu bewegen. Die NÖ-weite Vernetzung und die mediale Aufmerksamkeit, die dadurch entstanden ist, hat aber zu einem Umdenken geführt. Die Pläne in Mistelbach wurden – zum Wohle der Bürger:innen – schon wieder verworfen. Beim Landesklinikum Gmünd (Schließung geplant) und den Notarztstützpunkten (11 Schließungen geplant) ist aber noch viel Arbeit nötig. Erste leise Signale für eine Annäherung aus dem Landhaus sind da. Jetzt heißt es weiterkämpfen und gemeinsam den demokratischen Weg, den die Plattform NÖ eingeschlagen hat, weiterzugehen.

Am Bild: Ein (kleiner) Teil der “Plattform NÖ – Neuverhandlung Gesundheitsplan 2040+”




Pflanzentauschbörse in Eggern am 18. April 2026

Pflanzentauschbörse Eggern 2026
Der neu gegründete Verein KÖS aus dem Umfeld der ÖSI Eggern startet mit einer Pflanzentauschbörse ins Frühjahr – einfach hinkommen und mitmachen!

Pflanzentauschbörse Eggern 2026

Neu gegründeter Verein KÖS startet ins Frühjahr

  • Komm und bring die Pflanzen, die du übrig hast: Setzlinge, Jungpflanzen, Gemüsepflanzen, Pflanzenableger, bienenfreundliche Pflanzen, Samen,…
  • Tausche deine Pflanzen mit anderen Gartenliebhaber*innen
  • Tausche deine Erfahrungen und dein Wissen über den Garten
  • Genieße die Live Musik mit dem Trio: Günther Novak, Bernhard Landegger, Daniel Yononindo
  • Genieße Kaffee, Tee, Kuchen und Aufstrichbrote

Weitere spezielle Gäste:

  • Infostand der Imker mit Honigverkostung;
  • Klima–Denk-Mal   und Artists for Future

Durch die Teilnahme an der Pflanzentauschbörse erhöhst du die Artenvielfalt und leistest einen wertvollen Beitrag für die Umwelt!

Pflanzentauschbörse Eggern 2026

Wir freuen uns auf dich! Das Team vom Verein KÖS




Leserbrief: “Weibliche Autonomie ist nicht verhandelbar!” ÖSI reagiert.

Weibliche Autonomie ist nicht verhandelbar-Julia Hobiger
Ein in der NÖN erschienener Artikel, der Widerspruch fordert: Julia Hobiger für die ÖSI Bezirk Gmünd

Weibliche Autonomie ist nicht verhandelbar-Julia Hobiger

Julia Hobiger, ÖSI-Gemeinderätin Großschönau ULG

Vorweg: Schwangerschaftsabbrüche sind kein Mord! Meinen Leser:innenbrief möchte ich mit einem Zitat der ehemaligen Frauenministerin Dohnal beginnen: „Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen.“ In diesem Sinne also laut und klar: Wer Schwangerschaftsabbrüche als „Mord“ bezeichnet, führt keine sachliche Debatte, sondern versucht Frauen als Täterinnen, Ärzt:innen als Kompliz:innen und eine legale medizinische Versorgung als einem Verbrechen darzustellen. Das ist ein Angriff auf die Selbstbestimmung von Frauen.

Die Fakten: In Österreich gilt die Fristenregelung. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Kämpfe um körperliche Autonomie von Frauen. Das Gesetz erlaubt einen Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten zwölf Wochen. In diesem Stadium handelt es sich um einen Embryo, aber nicht um einen überlebensfähigen Menschen mit Bewusstsein, eigener Existenzfähigkeit oder Rechtsstatus. Die Gleichsetzung mit „Kindesmord“ ist sachlich falsch und bewusst irreführend. 

In dem Artikel wird nicht „Leben geschützt“. Hier wird eine Ideologie verteidigt. Eine Ideologie, in der weibliche Autonomie zweitrangig ist, solange ein potenzielles Leben instrumentalisiert werden kann. Es geht nicht um Embryonen. Es geht um Kontrolle. Es geht darum, Frauen wieder in eine Rolle zu drängen, in der sie primär als Gebärende existieren, nicht als vollwertige, entscheidungsfähige Subjekte.

Gesellschaftlich auffällig ist die selektive Empörung. Die gleiche Vehemenz, mit der Schwangerschaftsabbrüche skandalisiert werden, findet sich selten bei Themen wie Kinderarmut, Gewalt gegen Frauen, kostenlosem Zugang zu Verhütungsmitteln oder der prekären Lage Alleinerziehender. Das „ungeborene Leben“ wird zur moralischen Projektionsfläche während bereits geborene Kinder zur gesellschaftlichen Randnotiz verkümmern. Ebenfalls auffällig ist in dem Artikel aber auch die rassistische und absurde Idee, die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche hänge mit der Anzahl der muslimischen Kinder in Österreich zusammen. Ein Argument zum Fremdschämen!

Fazit: Die Empörung in dem Artikel über das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche ist politisches Kalkül, welches versucht, jahrzehntelange Anstrengungen feministischer Bewegungen zu untergraben. Was hier als „Lebensschutz“ etikettiert wird, ist in Wahrheit ein ideologisches Projekt, das weibliche Autonomie erneut zur Verhandlungssache machen will.

Dem muss widersprochen werden, und zwar laut, entschieden und ohne beschönigende Relativierung.

Mit Nachdruck

Julia Hobiger (Ökosoziale Initiative Gmünd)

Weibliche Autonomie ist nicht verhandelbar-Julia Hobiger



Soziokratietagung: “Gemeinsam entscheiden in der Gemeindepolitik” – Die ÖSI war dabei!

Soziokratietagung 29.11.2025
Am 29.11.2025 fand in Wien eine große Soziokratietagung statt. Die ÖSI organisiert ihr Grundstruktur mit großartiger Unterstützung von Barbara Strauch (3. v.r) nach soziokratischen Leitlinien und entwickelt damit ein einzigartiges politisches, ökosoziales Projekt in Österreich. Die ÖSI vlnr: David Wurz Hermann, Markus Müllner, Ulrike Kobrna, Barbara Strauch (Soziokratie Zentrum Österreich), Christa Binder, Christian Oberlechner

Soziokratietagung 29.11.2025

Soziokratie Zentrum Österreich

Das Soziokratie Zentrum Österreich eröffnete am 29.11.2025 mit dem vierköpfigen Moderator:innenteam die Tagung in Wien, im Haus der “Hauswirtschaft”. Ein Ort, der selbst von soziokratischem Miteinander geprägt ist. Der besten Ausgangspunkt für Gespräche über die Umsetzung und Verankerung von soziokratischen Abläufen und Ideen.

Barbara Strauch, Florian Bauernfeind und Rita Mayrhofer präsentierten zu Beginn das Programm der Tagung. Soziokratische Prozesse im gemeindepolitischen Kontext sind schon lange Gegenstand der engen Verbindung zwischen dem Soziokratie Zentrum Österreich und der ÖSI – und am diesem Tag Gegenstand der Tagung.

Soziokratietagung 29.11.2025

Die ÖSI & die Soziokratie

…passen schon von Beginn der Bewegung gut zusammen. Die ÖSI orientiert sich in ihrer seit einem Jahr laufenden Organisationsentwicklung an Methoden und Strukturen, die in der Soziokratie seit vielen Jahren – vor allem in Wohnprojekten – positiv im Alltag genutzt werden. Die Politik als Umsetzungsfeld ist allerdings noch ein großes Pionierfeld. Dort bewegen sich Barbara Strauch und die Mitglieder der ÖSI.

Bisher ist vieles gelungen. Eine Organisationsstruktur, basierend auf den Ergebnissen der Evaluierung der Mitgliederbedürfnisse, wurde entwickelt. Ebenso wird gerade eine Mitgliederplattform entwickelt, die diese Struktur 1:1 digital abbildet und zum miteinander Arbeiten einladet.

Soziokratietagung 29.11.2025

Ein Bürgermeister & die Soziokratie

Frits Naafs aus den Niederlanden praktiziert die Idee der Soziokratie als Bürgermeister in seiner 50.000 Seelengemeinde schon seit mehr als 10 Jahren – und das besonders erfolgreich. Es werden Entscheidungen auf Augenhöhe und ohne Streit getroffen. Die Bevölkerung ist in allen Prozessen – übrigens auch in den bei uns in Österreich nicht öffentlichen Ausschüssen – eingeladen dabei zu sein und auch mitzureden. Fritz Naafs erzählte von seine Erfahrungen in einer Gemeinde, die “damals” zutiefst zerstritten war und erst durch die Frage an die Bürger:innen : “Was sollen wir besser machen?” auf die Soziokratie gestoßen wurde. Von Bürger:innen. Heute ist diese Gemeinde ein Leuchtturmprojekt der Demokratie.

Soziokratietagung 29.11.2025

Weitere Vortragende mit Impulsen:

  • Günter Toth (Alt-Bürgermeister) – am Bild im Interview mit Barbra Strauch
  • Annemarie Felder (Prozessmanagerin)
  • Claudia Arpa (Vice-Bürgermeisterin, Abg.z. Landtag und Bundesrat)
  • Kathrin Stainer-Hämmerle (Politik- und Rechtswissenschaftlerin)

Soziokratietagung 29.11.2025

Am Nachmittag wurde “geerntet”

Gemeinsam wurde mit vielfältigen Methoden und Austauschformaten am Nachmittag dann in Workshops miteinander diskutiert. Schließlich wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Ideen, die den Teilnehmer:innen am Herzen lagen, auf Zettel geschrieben, gruppiert und präsentiert. Barbara Strauch gab dem “Schwarmwissen in diesem Kontext noch einmal die gesamte Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Soziokratietagung 29.11.2025

“Fischbowl” – jeder darf mitreden und zuhören

Als Abschluss durften sich alle Teilnehmer:innen noch einmal gegenseitig zuhören und mitreden, um die gewonnen Erkenntnisse miteinander zu teilen. Die “Fischbowl”: ein Kreis in der Mitte, in dem 2 Stühle frei sind und ein großer Kreis außen, aus dem – wer immer mag – sich auf einen der Stühle setzen kann und seine Meinung kundtun.

Soziokratietagung 29.11.2025

Die ÖSI wieder einen Schritt weiter

Ein kleiner Schritt für die ÖSIs vor Ort aber ein großer Schritt für die ÖSI als Organisation: Die Soziokratie ist für alle, die sich mit aller Kraft für eine positivere, ökologische und sozial gerechte Welt einsetzen. Sie ist eine Chance, die vielen wunderbaren Menschen, effizient und ohne Energieverlust in ihrer Aufgabe zu stärken und die ÖSI zu einer Rückenstärkung für all jede zu machen. Viele haben erlebt, wie sehr Parteistrukturen die ideologisch basierte politische Arbeit hemmen oder zerstören kann. Die ÖSI ist ein basisorientiertes Projekt, das auf die Gemeinschaft der Listen abzielt und in dieser Gemeinschaft den Nährboden für einen Wandel sieht.

Danke an das Team vom “Soziokratie Zentrum Österreich” für ihre Unterstützung. Wir werden noch ein gutes Stück des Weges miteinander gehen!




Bürgerrat in Waldenstein – Bürger:innen gestalten ihre Zukunft selbst!

Bürgerrat Waldenstein
Auf Initiative der ÖSI-Waldenstein kam es zu einem Bürgerrat in Waldenstein. Beim abschließenden “Bürgercafe”, bei dem alle Waldensteiner:innen eingeladen war, wurden Ergebnisse präsentiert aber auch noch weiterentwickelt. vlnr: Beate Gamper, Christian Oberlechner, Stefanie Steyrer, Ulrike Kleindienst und Christa Sarcletti.

Bürgerrat Waldenstein

Am Anfang steht immer eine Frage…

„Welche Initiativen und Rahmenbedingungen können wir in der Gemeinde (Region) setzen, um ein gesundes Leben im Jahr 2050 für die Bevölkerung zu ermöglichen?“

Diese Frage wurde nach dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss, den Bürgerrat durchzuführen, vom Gemeinderat an den Bürgerrat in Auftrag gegeben. Eine Besonderheit, da es nicht wie üblich um eine strittige Frage in der Gemeinde ging sondern Waldenstein diesen Bürgerrat präventiv ins Leben gerufen hat, um Bürger:innen in die Zukunftsentscheidungen mit einzubeziehen.

Bürgerrat Waldenstein

Die Chronologie einer Idee

Schon in der vorhergehenden Gemeinderatsperiode hat die ÖSI-Waldenstein (damals „Grüne Waldenstein“) die Idee eines Bürgerrates eingebracht. Es entspricht dem Selbstverständnis der ÖSI, dass Mitbestimmung und Mitmachen zu einer gesunden und lebendigen Gesellschaft dazugehören und ist im Grundsatzmanifest der ÖSI verankert. Die Idee stieß bei Bürgermeister Christian Dogl auf offene Ohren und die ÖSI durfte im Hintergrund ihre Vernetzung nutzen, um die passenden Personen zu finden, die diesen Prozess in der Gemeinde umsetzen sollten.

Die bzgl. Bürgerrat sehr erfahrenen Moderator:innen Ulrike Kleindienst und Stefanie Steyrer konnten für das Projekt gewonnen werden. Der einstimmige Gemeinderatsbeschluss vom Dezember 2024, dieses Projekt auch konkret durchzuführen, war dann der Startschuss für die Planung der Durchführung.

Bürgerrat Waldenstein

Die zufällige Auswahl macht den Unterschied

Mittels einer App wurde schon im Sommer begonnen Bürger:innen anzuschreiben. Diese App wurde datenschutzrechtskonform mit den Meldedaten Waldensteins “gefüttert” und filterte in einer ersten Aussendung Anfragen zur Teilnahme am Bürgerrat so, dass möglichst gut verteilt aus allen Dörfern, in allen Altersstufen und nach Geschlecht ausgewogen angeschrieben und eingeladen wurde. Nach den ersten Meldungen wurden in einer zweiten “Welle” wurden dann verstärkt jene Personengruppen eingeladen, die noch nicht so stark vertreten waren. Das Ergebnis war eine ausgewogene und repräsentative Gruppe von Waldensteiner:innen und die beste Basis für einen spannenden Prozess.

Dies unterscheidet den Bürgerrat von herkömmlichen Beteiligungsprozessen, wo meist nur die zu Wort kommen, die sowieso schon in der Gemeinde mitreden. Bürgerräte zahlen sich durch ihre besondere Repräsentanz der Gemeinde im sprichwörtlichen Sinn schon alleine deshalb aus!

Bürgerrat Waldenstein

Drei Treffen der Bürgerrät:innen am Gemeindeamt

18 Teilnehmende trafen sich an 3 aufeinanderfolgenden Freitagen für jeweils 4 Stunden am Gemeindeamt. Die Moderator:innen leiteten die Gruppe von allgemeinen Überlegungen hin zu konkreten Ideen und Forderungen. Alle Überlegungen immer mit Blick in eine ferne Zukunft Waldenstein in 2050.

Neben den greifbaren Ergebnissen war aber auch der Prozess des Miteinander-Redens eine wichtige und positive Erfahrung für alle Teilnehmer:innen. Gerade die Diversität der Gruppe lieferte das Potential für die umfassenden Ergebnisse.

Bürgerrat Waldenstein

Das vierte Treffen: Alle Ergebnisse im “Bürgercafe”

Alle Ergebnisse wurden am 13.11.2025 in einem „Bürgercafe“ endgültig bearbeitet. Dazu waren alle Waldensteiner:innen eingeladen. Die ÖSI bedankt sich für die Umsetzung bei allen Teilnehmenden und bei allen, die an der Organisation beteiligt waren.

Insgesamt 14 Punkte wurden ausgearbeitet und dem Gemeinderat “ans Herz gelegt”. Grundsätzlich haben die Ergebnisse keine bindende Wirkung. Trotzdem ist der Gemeinderat natürlich gefragt, die Anliegen der Bürger:innen zu hören. Und die Bürger:innen werden wohl auch sehr genau hinschauen, wie ernst die politische Spitze die Ergebnisse nimmt.

Der erste Waldensteiner Bürgerrat hat den Grundstein für eine neue Art des Miteinanders gelegt. Es ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde und die ÖSI-Waldenstein hat ihren Beitrag dazu geleistet. Die ÖSI-Waldenstein ist Mitglied des ÖSI-Gemeindevertreterverbandes, der soziokratisch, d.h. mit starker Basisbeteiligung und mit flacher Hierarchie organisiert ist. Alleine aus diesem Selbstverständnis heraus wird die Bürgerliste sich stark dafür einsetzen, das alle Ideen, die abgebildet sind in der Gemeindearbeit weiter lebendig erhalten bleiben und möglichst viel in diesem Sinn auch politisch umgesetzt wird. Damit wir weiter eine Vorzeigegemeinde im positivsten Sinn bleiben.

Bürgerrat Waldenstein

Bürgerrat muss auch in Zukunft einen Platz in der Gemeinde haben

Neben allen anderen Bürgerbeteiligungsformen wie den Dorfgesprächen, Umfragen oder basisdemokratischen Werkzeugen wie dem Initiativantrag oder auch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz muss speziell für das Konzept des Bürgerrates aus Sicht der ÖSI-Waldenstein natürlich auch in Zukunft Platz in der Gemeinde sein. Vor allem wenn es um konkrete Fragestellungen geht, wo unter Umständen die Entscheidung für die eine oder andere Variante zur Spaltung der Bevölkerung führen könnte, ist der Bürgerrat ein sehr geeignetes Mittel, um im Gespräch zu bleiben.

Bleiben wir im Gespräch, nützen wir die Chance in einer für Teilhabe und Mitsprache der Bevölkerung offenen Gemeinde zu leben. Wenn auch durch den Klimawandel und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Veränderungen durchaus schwierige Zeiten auf uns alle zukommen, braucht es umso mehr eine Bevölkerung, die miteinander redet und sich möglichst autonom und selbstwirksam auf diese schwierigen Zeiten einstellt und vorbereitet. Und das schaffen wir nicht indem wir die wichtigen Entscheidungen einer Handvoll Politiker:innen überlassen sondern nur durch das unser “Schwarmwissen” und das gemeinsame Gespräch.




ÖSI Eggern: “Rettet das Dorf” – Filmvorführung und Diskussion mit Regisseurin Teresa Distelberger

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern
Die ÖSI-Eggern veranstaltete am 14.11.2025 eine Filmvorführung des Filmes “Rettet das Dorf” mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Teresa Distelberger. vlnr: Gerhard Jonas, Christian Oberlechner, Christa Sarcletti, Teresa Distelberger, Christa Binder, Martin Raidl

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern

Filmvorführung und Diskussion

Im Gasthof Kutscherklause wurde  auf Einladung der ÖSI Eggern, der Film “Rettet das Dorf” von Teresa Distelberger gezeigt. Viele Interessierte kamen vom Ort, aus den umliegenden Dörfern und sogar aus  Eggenburg um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die Regisseurin stellt im Film die Frage: Wie kann das Dorf lebendig bleiben, wenn durch Landflucht die Jungen wegziehen und Betriebe schließen? Sie zeigt im Film neue Perspektiven und Potenziale und erzählt von Menschen, die mit ihren Ideen zu einer Entwicklung beitragen, die das Dorf weiterleben lässt.

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern

Bürgerinitiative Stanz stellt den Bürgermeister

Unter anderem interviewt sie den Bürgermeister aus Stanz im Mürztal, der es gemeinsam mit seinem Team als Bürgerliste auf den Bürgermeistersessel geschafft hat und dadurch innovative Ideen einbringen konnte: vom Bürgergespräch bis zur Nachhaltigkeit und das bereits 2020. Einer seiner Aussagen im Film: ” „Wir sind angetreten mit dem Vorsatz, dass wir auf kommunaler Ebene die Parteipolitik draußen lassen. Letztendlich ist es der nachhaltigere Weg, sich mit dem anderen auseinander zu setzen, und jetzt sind über 90 Prozent unserer Gemeinderatsbeschlüsse einstimmig.“

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern

Gutenstein: Wenn junge alternative Ideen ins Dorf kommen

Theresa Steininger ist Jungunternehmerin, ursprünglich am Land aufgewachsen, hat sie ihr Unternehmen in Wien aufgebaut und dann einen Ort am Land gesucht  wo sie sich mit ihrer Firma Wohnwagon ansiedeln kann. Der Bürgermeister vom Ort Gutenstein hat sich um sie bemüht. Nun gibt es regen Zuzug nach Gutenstein, sie hat dort Arbeitsplätze geschaffen,  die jungen Menschen besiedeln nun den Leerstand des Ortes, haben das alte Wirtshaus übernommen und beleben den Ort.

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern

Filmgespräch im Anschluss

Im anschließenden Filmgespräch konnte die Regisseurin die Fragen des Publikums beantworten und durch ihren reichen  Erfahrungsschatz aufgrund der österreichweiten Recherchearbeit zum Film, wertvolle  Möglichkeiten aufzeigen. Ein großes Thema war, die Notwendigkeit, dass sich das Dorf denen gegenüber öffnet, die mit neuen Ideen zuziehen und die Erkenntnis: ” dass die, die zuziehen nicht die sind, die weggegangen sind, aber dass sie mit offenen Armen empfangen werden sollen, damit das Dorf nicht ausstirbt.” “Heißt die willkommen, die kommen wollen”, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt.

Rettet das Dorf - Filmvorführung und Diskussion in Eggern

Das Dorf war anwesend – rege Publikumsbeteiligung

Es war ein gelungener Abend für die ÖSI Eggern, der es darum ging, ein Gespräch darüber anzuregen, was einen Ort zu einem lebenswerten Ort macht und es dafür für Voraussetzungen braucht. Das Publikum war eingeladen, Ideen und Gedanken auf Karten zu schreiben und zu hinterlassen.

 Die Filmvorführung konnte mit Unterstützung der Telestube Granit, österreichischen Gesellschaft für politische Bildung und einiger Sponsoren durchgeführt werden.




SAVE THE DATE: ÖSI-Klausur Sa, 24. Jänner 2026

ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln
Hier ein Bild von der ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln – die Ergebnisse dieser Klausur werden in die Klausur am 24.1.2026 einfließen. Und wir freuen uns wieder auf die tolle Location in Tulln – das “Junge Hotel”

SAVE THE DATE: die Klausur vom 26.April 2025 brachte Wünsche, Erwartungen und Ziele für die ÖSI an die Oberfläche, die in einem seit dem permanent stattfindenden Prozess in eine Organisationsentwicklung eingearbeitet werden. Die kommende Klausur wird wieder allen Mitgliedern und deren unmittelbaren aktiven Umfeld zur Verfügung stehen um dort – den Wunsch der letzten Klausur entsprechend – an einer Themenklausur teilzunehmen.

Thema und Ablauf werden noch entwickelt. Sicher ist: es wird spannend, es wird ökosoziale Kräfte vernetzen und stärken. Und wir werden auch viel Spaß haben. Also SAVE THE DATE!!




Vernetzungstreffen am 10.5.2025 in St. Pölten: Rechtsextreme Entwicklungen

Gruppenfoto Vernetzungstreffen
Über 60 Teilnehmer:innen befassten sich an diesem Tag mit rechtsextremen Entwicklungen und damit, wie wir als Gesellschaft und politisch tätige Menschen unsere Demokratie bewahren können.

Information: #zusammenHaltNÖ ist als Teil der “Klimabewegung Waldviertel” Vernetzungspartner der ÖSI

Karl Öllinger, Christa Sarcletti, Christian Oberlechner

Karl Öllingers fundiertes Wissen hilft

Karl Öllinger, Ex-Nationalrat der Grünen und Obmann des Vereins “Stoppt die Rechten” war Impulsgeber dieses Vernetzungstreffens, bei dem er seine Erfahrungen und hilfreiche Handlungsanleitungen im Umgang mit rechtsextremen Entwicklungen in Österreich an die Teilnehmer:innen weitergeben konnte.

Für die Erkennbar-Machung von rechtsextremen und neonazistischen Handlungen und Menschen konnte Karl Öllinger sehr anschaulich – und immer untermauert von persönlichen Erfahrungen aus seinem jahrzehntlangen politischen Umgang mit rechten und rechtsextremen Parteistrukturen – die Anwesenden für Rechtsextremismus in ihrem politischen und privaten Umfeld sensibilisieren.

Christa Sarcletti (Mitglied der ÖSI-Eggern) hat als Mitglied von #zusammenHaltNÖ diese Veranstaltung mit konzipiert und den Tag moderiert. Für die ÖSI ist der Kampf für Solidarität und Demokratie und damit der Kampf gegen rechtsextreme und neonazistische Entwicklungen das Fundament, um überhaupt soziale und ökologische Politik machen zu können. Es ist alles miteinander verwoben und bedingt sich gegenseitig. In diesem Sinn war dieses Treffen ein wichtiger Meilenstein und Karl Öllinger für die ÖSI ein Impulsgeber im Sinne des ÖSI-GRundsatzmanifestes, hier im Speziellen SDG 16.

am Bild vlnr: Karl Öllinger, Christa Sarcletti, Christian Oberlechner

Karl Öllinger Referat

“Stoppt die Rechten”

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

Prozessbeobachtung

Wer mithelfen möchte: Es werden sogenannte “Prozessbeobachter:innen” gesucht, die Informationen direkt von Prozessen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus beobachten und Informationen aus erster Hand an die Plattform liefern. Wer Zeit dafür hat und etwas Konkretes gegen Rechtsextremismus tun möchte kann sich bei der Plattform melden. Es gibt diesbezüglich auch Einschulungen.

Verein Gscheckat

Verein G´scheckat aus Amstetten

Der “Verein G´scheckat” war wieder zu Gast und hat sehr konkrete und interkulturelle Ideen vorgestellt, wie Intergration funktionieren kann. Integration ist eine wichtige Maßnahme, um dem Rechtsextremismus den Nährboden zu entziehen. Die politische Intention der rechtsextremen Parteien ist es Integration zu verhindern, um eine Situation im Sinne einer “self-fulfilling prophecy” zu erschaffen: Ein Problem vor dem gewarnt wird erst zu erschaffen, um sich selbst zu legitimieren.

Die Kraft der Zivilgesellschaft ist die wichtigste Gegenkraft, um diese Prophezeiung nicht Wirklichkeit werden zu lassen. Der “Verein G´scheckat” ist so eine Kraft und hat diese Energie an die Teilnehmer:innen weitergegeben.

Gesprächsrunde Vernetzungstreffen

8 Thementische boten Platz für Persönliches

An 8 Thementischen wurden zu verschiedenen Themen die am Vormittag angeregten Gedanken in eine persönliches Gespräch umgesetzt. Einer davon mit Karl Öllinger hier am Bild, der alle Fragen beantwortet und viele persönliche Erlebnisse mit uns ausgetauscht hat.

Die Erkenntnis der verschiedenen Thementische wurden abschließend präsentiert.

Vernetzung ist das Wichtigste!

Fazit des Vernetzungstreffens ist, dass neben den Schwerpunktthemen immer die Pausen und alles was abseits des Programmes gesprochen und ausgetauscht wird mindestens genauso wichtig sind, wie das Thema selbst. So gesehen sind die Teilnehmer:innen nicht nur gestärkt durch neues Wissen sondern auch durch die Kraft der Vernetzung mit mehr Energie und mehr Potential, die Welt positiv zu verändern, nach Hause gegangen. Danke an die Initiator:innen von #zusammenHaltNÖ




ÖSI-Klausur: Organisationsentwicklung wurde gestartet

ÖSI-Klausur in Tulln am 26.4.2025
ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln

Einzigartiges, ÖkoSoziales Beteiligungsprojekt: Die ÖSI!

Am 26.4.2025 fand in Tulln die ÖSI-Klausur 2025 der “ÖkoSozialen Initiative” statt. Gegründet aus dem Herzen des Waldviertels heraus war es wichtig, die niederösterreichweite Dimension des Projektes hervorzustreichen. Deshalb fand die Klausur, zentral von allen in etwa gleich gut erreichbar, in Tulln statt.

“Junges Hotel Tulln” – der perfekte Ort

Direkt an der Donau gelegen fand die Klausur sehr malerisch inmitten von Tulln im “Jungen Hotel Tulln” statt. Es war vor allem die wirklich herzliche Aufnahme durch die Hotelchefin Veronika Kuhlenkampff, die uns die Arbeit an unserer gemeinsamen Zukunft zu einem wunderschönen und perfekt organisierten Erlebnis gemacht hat. Ein ganz großer ÖSI-Dank an dieser Stelle, und wir freuen uns darauf, wieder zu kommen.

ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln

Barbara Strauch – soziokratische Moderation

Nach einem Check-In ging es ab 14 Uhr in die Arbeitsphase. Moderiert von Barbara Strauch vom Soziokratie Zentrum Österreich wurde ein straffes, soziokratisch geprägtes Programm in Gang gesetzt, das mit einem sehr strukturierten Ablauf zum Ziel hatte, einem Steuerungsteam Aufträge zur Organisationsentwicklung in den kommenden Monaten zu geben.

Soziokratische Methoden zielen darauf ab, Organisationen effizienter zu machen, Entscheidungen schnell und miteinander zu treffen und Organisationsstrukturen aufzubauen, die alle mitnehmen und die Basis in die Organisation als fixen Bestandteil mit einzubeziehen.

ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln

Organisationsentwicklung bedeutet viel Arbeit

Vier Stunden intensive Arbeit bei der ÖSI-Klausur 2025 brachten die Energien zum Schwingen. Die Teilnehmer:innen waren gefordert, mit verschiedensten Methoden im Austausch miteinander die Bedürfnisse und weiteren Entwicklungsschritte der ÖSI selbst zu erarbeiten.

Neben der Weiterentwicklung der ÖSI war die Vernetzung untereinander der zweite ebenso wichtige Aspekt dieser Klausur. Viele haben sich noch gar nie persönlich gesehen – das war am Ende der Veranstaltung natürlich anders und es gab auch einige sehr konkret politische Kontakte, wo sich ÖSI-Listen aus der jeweiligen Region zu Gesprächen im Nachgang verabredet haben. Die ÖSI-Listengemeinschaft ist eben MEHR als die Summe ihrer Teile!

ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln

Das schönste an der Klausur ist die: Pause

Wir alle wissen, dass die wichtigsten Gespräche natürlich in der Pause stattfinden. Deshalb gab es auch trotz straffem Programm ausreichend Zeit sich in den Pausen miteinander auszutauschen und Kraft und Ideen für die schwere politische Arbeit in den Gemeinden zu sammeln.

Am Bild stellvertretend für alle, die sich in der Pause vernetzt heben vlnr: Kerstin Haas-Maierhofer aus Biedermannsdorf, Obmannstellvertreterin Elisabeth Eckhart aus Schrems und Obmann Christian Oberlechner aus Waldenstein.

ÖSI-Klausur am 26.4.2025 in Tulln

Das Steuerungsteam für die Nachbereitung

Das Steuerungsteam für die konkrete Organisationsentwicklung hatte die Aufgabe die Klausur gemeinsam mit Barbara Strauch vorzubereiten. Die Klausur hat Ergebnisse gebracht, die anschließend an die Klausur bis Jahresende aufbereitet werden müssen.

Die ÖSI: das sind WIR:

Nach diesem Motto wurde bei dieser ersten Klausur in Tulln der Samen für die Weiterentwicklung der ÖSI gesetzt. Das Steuerungsteam muss diese Samen nun gießen und zum Blühen bringen. Oder anders gesagt: Ausgehend von den Ergebnissen eine Organisationstruktur finden wo die Aufgaben, die WIR als Gemeindevertreterverband erfüllen sollen, umgesetzt und erfüllt werden können.

Das Steuerungsteam am Bild vlnr: Manfred Stattler, Christian Oberlechner, Christa Sarcletti, Julia Hobiger;

ÖSI-Klausur in Tulln am 26.4.2025

Das war nur der Beginn

Die Veranstaltung war aus Sicht der ÖSI ein voller Erfolg und hat genau die Ergebnisse gebracht, die wir brauchen, um die Einzigartigkeit unseres ÖSI-Projektes weiter vorantreiben zu können. Ziel ist es in den kommenden 5 Jahren eine Struktur aufbauen, die die ÖSI als parteiunabhängige Kraft in NÖ bekannt macht und viele Menschen motiviert, inspiriert und voller Energie ihre lokale Politik mitzugestalten und sich für einen gesunden Planeten und ein solidarisches Miteinander einzusetzen.