23.4. Demo in St. Pölten: #NeuverhandlungGesundheitsplan2040+
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Dass Ilona Otto aus Graz persönlich zur ÖSI-Klausur gekommen ist, zeigte große Wertschätzung für unser politisches Projekt – die ÖSI. In ihrem Vortrag zeigte Sie die Notwendigkeit aber auch Möglichkeiten auf, der Klimakrise politisch und gesellschaftlich entgegenzuwirken. In ihrem Forschungsfeld sieht sie wissenschaftliche Beweise für die Existenz sozialer Kipppunkte, die bewirken, dass Trends und Meinungsänderungen nicht zwingend eine absolute Mehrheit benötigen. Gerade für Bewegungen aus der Basis ist dies ein wichtiger Ansatzpunkt im Wirken.
Am Bild: das Organisationsteam der ÖSI-Klausur und Ilona Otto; vlnr. M. Müllner, J. Hobiger, C. Sarcletti, Ilona Otto, C. Oberlechner, J. Müller-Hartburg, E. Eckhart, (nicht am Bild: M. Stattler)

Besonders spannend war an diesem Tag das Aufeinandertreffen von Theorie (Ilona Otto) und Praxis (die ÖSIs). Anschließend an einen wissenschaftlich fundierten Impulsvortrag von Ilona Otto gab es einen regen Austausch über die “Höhen” der Wissenschaft und die “Niederungen” der Praxis zwischen den ÖSIs und der Universitätsprofessorin aus Graz.
Nach interessantem Austausch und Diskussionen gab es spontan das Angebot von Univ. Prof. Ilona Otto, diese Zusammenarbeit in Zukunft weiterzuführen. Dazu werde Sie ihre Studierenden bei Interesse mit der ÖSI für mögliche Masterarbeiten verknüpfen und dieses gemeinsame Wirken in ihre Agenden der Uni Graz aufnehmen.

Das erste Kennenlernen hat den Grundstein für mehr gelegt: Die Idee der ÖSI ist aufgrund mehrerer Aspekte interessant: Freie Bürger:innenlisten, die sich auf Grundlage gemeinsamer Werte – der 17 SDGs – gegenseitig unterstützen. Ein basisorientiertes Zusammenarbeiten nach den Leitlinien der Soziokratie. Außerdem werden alle politisch tätigen Menschen – mit und ohne Gemeinderatsmandat – unterstützt. All das macht die ÖSI zu einem einzigartigen Forschungsprojekt in der (nieder)österreichischen Politiklandschaft und bietet ein breites Feld für wissenschaftliche Arbeiten.

Im ersten Teil wurde neben der Begrüßung und einem kurzen Kennenlernen auch noch die neue digitale Mitgliederplattform vorgestellt. Diese steht ab sofort allen Mitgliedern zur Verfügung und ist ganz im Sinne der ÖSI-Grundidee ein Produkt aus Geben und Nehmen. Hauptinitiator und Entwickler ist Klemens Pollak, Liste ULG Großschönau, der gemeinsam mit Christian Makas und Christian Oberlechner das “Team Support” im Rahmen der neuen Organisationsstruktur bilden wird.

Der zweite Teil der Klausur wurde der Frage gewidmet, was es bei der ÖSI als Listengemeinschaft braucht, um diese sozialen Kipppunkte im Sinne der ÖkoSozialen Ausrichtung der ÖSI-Listen zu erreichen bzw. ihnen näher zu kommen. Dazu wurden Themenfelder ausgearbeitet und in Teams ausgearbeitet.
Dabei wurde vom Orga-Team bewusst dafür gesorgt, dass – wie in der letzten Klausur von den Teilnehmer:innen gewünscht – sich auch regional zusammengehörige Bürger:innenlisten teilweise näher oder überhaupt neu kennenlernen. Neben den inhaltlichen Ergebnissen wurde so ein wichtiger Grundstein für ein gutes Miteinander im kommenden Jahr und viele neue, inhaltliche Schwerpunkten gelegt. Von der Basis, für die Basis.

Bei den Teamarbeiten wurde vom Orga-Team bewusst dafür gesorgt, dass – wie in der letzten Klausur von den Teilnehmer:innen gewünscht – sich auch regional zusammengehörige Bürger:innenlisten entweder näher oder überhaupt neu kennenlernen konnten. Neben den inhaltlichen Ergebnissen wurde damit ein wichtiger Grundstein für ein gutes Miteinander im kommenden Jahr und viele neue, inhaltliche Schwerpunkten gelegt.
Von der Basis, für die Basis.

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Anwesend waren neben Landesrat Kasser auch Vertreter der LGA, und des NÖGUS. Das inhaltliche relevante Gespräch führte allerdings ausschließlich LR Kasser. Wobei “inhaltlich relevant” im Grunde nur die Grundaussage war, dass aus Sicht der Landesregierung das LK Gmünd geschlossen werden muss. Nähere Angaben wurden auf Anfrage keine getätigt.
Die Delegation rund um Obfrau Tamara Schönsgibl ließ sich jedoch nicht beirren und machte den anwesenden Verantwortlichen klar, dass die Region weiterkämpfen werde. DIe Forderungen waren klar: Sofortiger Stopp aller Maßnahmen die schon jetzt den Krankenhausbetrieb reduzieren – der Abbau ist bereits in Gange. Und der Erhalt des LK Gmünd als Sonderkrankenanstalt mit Schwerpunkt Orthopädie und Remobilisation, beides Vorzeigeabteilungen des LK Gmünd.
Die Übergabe der über 25000 Unterschriften gegen die Schließung des LK Gmünd erfolgte am Ende des Gespräches.

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Ausgehend von Gmünd und dem Verein LKGmündbleibt und der Purkersdorfer Initiative rund um Josef Baum (ÖSI-Liste Baum) gegen die Schließung des regionalen Notarztstützpunktes startete eine niederösterreichweite Vernetzung aller Initiativen, die ebenfalls von den negativen Auswirkungen der Planungen der Landesregierung betroffen sind und sein werden.
Die Schließung des LK Gmünd, der Abbau des Schwerpunktkrankenhauses Mistelbach und der Abbau von 11 von 32 Notarztstützpunkten soll der Öffentlichkeit als Fortschritt verkauft werden. Weniger ist aber NICHT mehr im Gesundheitswesen. Die Vernetzungsplattform ist sich einig: Die geplanten Maßnahmen werden Menschenleben kosten!

Die Moderation und Organisation der Veranstaltung durfte Christian Oberlechner gemeinsam mit Max Zierngast (Beirat LKGmündbleibt), Tamara Schönsgibl (Obfrau LKGmündbleibt) und Dr. Alfred Lichtenschopf (#Unsernotarzt bleibt, Waidhofen/Ybbs) übernehmen.
Christian Oberlechner: “Dass der Plan nicht neu verhandelt werden dürfe, weil sonst “viele andere” auch neu verhandelt werden müssten, ist Nonsens. Und auch ein Eingeständnis, dass Fehler passiert sind. Die sollen aber nur deshalb nicht nachverhandelt werden, weil sonst alle Fehler behoben werden müssten? Das ist völlig absurd. Und das Eingeständnis, dass in der Planung sehr viel schief gegangen ist. Deshalb: Neuverhandlung!”

Der Notarzt Prim Dr. Alfred Reiter: “Da die von der NÖ Landesregierung und vom NÖ Landtag beschlossene Schließung von NEF-Stützpunkten im Bezirk Melk (Ybbs/Persenbeug, Pöggstall) zu einer massiven Schlechterstellung bei der Notfallversorgung der Bevölkerung im weitläufigen Einzugsgebiet dieser Stützpunkte führen wird, wird von der hohen Politik gefordert, diese Stützpunkte zu erhalten. Auch wenn immer mehr Notfallsanitäter (NFS) mit Zusatzqualifikationen in „Schnellsiedekursen“ angelernt werden, um ärztliche Tätigkeiten zu übernehmen, sind diese NFS kein Ersatz der Notärzten!”

Im Vorfeld wurde in mehreren Treffen der verschiedenen Initiativen aus ganz NÖ alle Inhalte und Anliegen miteinander ausgetauscht und besprochen. Das Ergebnis wurde für die Öffentlichkeit in einer Pressemappe zusammengetragen.

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Die Anfrage nach dem IFG (Informationsfreiheitsgesetz) bringt in einigen Punkten eine fundierte Grundlage für weitere Gespräche. Nachdem das Land den Dialog mit der Bevölkerung bisher gänzlich verweigert hat und sich auf Kommunikation zum Zwecke der Bewerbung des Gesundheitspaktes 2040+ beschränkt hat, musste das Büro die gestellten Antworten nun liefern.
Die ÖSI-Anfrage nach dem IFG, die Antwort und die Rechtsmeinung des Landes NÖ weiter unten als PDF zum Download.

Dass die Gegenseite in einem vom Land in Auftrag gegebenen Gutachten zu der Aussage kommt, dass eine Klage gegen den “Vertragsbruch” (aus Sicht der Region) teuer und aussichtslos sei – ist keine Überraschung. Was aber interessant wird, ist die Reaktion der Stadt unter Führung der ÖVP Bürgermeisterin Rosenmayer.
Den von ihr eingeforderten Respekt wird sie bekommen, wenn sie die Klage tatsächlich einbringt und bis zur letzten Instanz durchkämpft. Nicht zu klagen ist keine Option. Die Kosten von ca. 20.000€ sind nichts im Vergleich zu dem, was wir verlieren können. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Klage sind nach Einschätzung des Gmünder Rechtsanwaltes aber auch von Rechtsanwälten, die von Seiten der ÖSI konsultiert wurden, jedenfalls aussichtsreich.

Sofern die Stadtführung, die ausschließlich aus Parteien besteht, die dem Gesundheitspakt 2040+ und somit der Schließung des LK Gmünd zugestimmt haben, die Klage einbringt, muss eines jedenfalls als Möglichkeit in Betracht gezogen werden: Dass hier Beteiligte am Werk sind, die in einem starken Loyalitätskonflikt stehen: zwischen Verantwortung der Stadt Gmünd gegenüber und dem Interesse der eigenen Partei und schlussendlich ihrer eigenen politischen Laufbahn.
Schauprozess oder Löwenkampf? Die Bürger:innen müssen einen zu führenden Prozess genau beobachten und die handelnden Personen dadurch in die Pflicht nehmen. Denn es geht schon lange nicht mehr um politische Interesse sondern um das Überleben der Region.

Die ÖSI bedankt sich mit dem auslaufenden Jahr herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen, mit zwei Mandaten im Gemeinderat für Waldenstein tätig sein zu dürfen.
Wir freuen uns schon auf 2026 und die vielen spannenden Aufgaben, die auf uns zukommen. In der Politik sind die Lösungswege oft sehr unterschiedlich. Deshalb ist es für die ÖSI wichtig, wertschätzend und sachorientiert an die politischen Aufgaben heranzugehen. Die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat ist ein wichtiger Indikator, dass dies bisher gelungen ist.

DU hast Lust diesen Weg mitzugehen? DU bist öko-logisch interessiert? DIR sind soziale Themen wichtig? DU möchtest politisch einfach mitmachen? DU willst Teil einer mitgestaltenden Waldensteiner Bevölkerung sein? Dann melde Dich gerne bei uns und werde Teil einer großen, niederösterreichweiten ÖSI-Familie!
„Wir wünschen allen Waldensteiner:innen ein glückliches Jahr, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit. In diesem Sinne: ein friedliches Fest und einen guten Rutsch!“

Am 27.9.2024 wurde die ÖSI (ÖkoSoziale Initiative) als Gemeindevertreterverband in Pürbach gegründet. Entstanden aus der Idee, ökosoziale Politik ohne Parteirucksack zu machen, ist sie ein Gegenmodell zur herrschenden Parteilogik. Die ÖSI ist ein gemeinnütziger Verein, der ökosoziale, politisch tätige Gruppen – im Gemeinderat, aber auch ohne Mandat – unterstützt.
Auf Anhieb wurde das Angebot durch die Verdoppelung der Mandate bei der Gemeinderatswahl 2025 von den Waldensteiner:innen belohnt. Die ÖSI Waldenstein wurde somit die zweitstärkste politische Kraft in der Gemeinde und darf den Vorsitz im Prüfungsausschuss ausüben.
„Welche Initiativen und Rahmenbedingungen können wir in der Gemeinde (Region) setzen, um ein gesundes Leben im Jahr 2050 für die Bevölkerung zu ermöglichen?“
Schon in der vorhergehenden Gemeinderatsperiode hat die ÖSI Waldenstein (damals „Grüne Waldenstein“) die Idee eines Bürgerrates eingebracht. Es entspricht dem Selbstverständnis der ÖSI, dass Mitbestimmung und Mitmachen zu einer gesunden und lebendigen Gesellschaft dazugehören. Vor einem Jahr wurde der Bürgerrat mittels einstimmigem Gemeinderatsbeschluss auf den Weg gebracht. In drei Treffen bearbeiteten 18 durch das Zufallsprinzip ausgewählte Teilnehmende die Fragestellung.

Alle Ergebnisse wurden am 13.11.2025 in einem sogenannten „Bürgercafe“ endgültig bearbeitet. Dazu waren alle Waldensteiner:innen eingeladen. Die ÖSI bedankt sich für die Umsetzung bei allen Teilnehmenden und besonders beim Bürgermeister. Der Bürgerrat hat damit den Grundstein für eine neue Art des Miteinanders gelegt. Die ÖSI wird sich dafür einsetzen, alle Ideen in der Gemeindearbeit weiter lebendig zu erhalten.

Am 24. März 2025 erfasste ein Schock die Region. Völlig unerwartet wurde die Schließung des LK Gmünd im Rahmen des „Gesundheitspaktes 2040+“ verkündet. Am 4. April 2025 demonstrierten über 3000 Menschen in der größten Demo der Geschichte Gmünds gegen die geplante Schließung.
Organisiert wurde diese überparteiliche Demo von Christian Oberlechner. Auf Transparenten zeigten die Menschen ihre Emotionen und ihre Forderung, das Krankenhaus zu erhalten. Schon am 17. Juli 2025 wurde der parteiunabhängige Verein „LKGmündbleibt“ gegründet.

Die ÖSI ist im Beirat des Vereins durch Christian Oberlechner vertreten und zeigt so die volle Solidarität mit dem Vereinsziel: dem Erhalt des LK Gmünd! Alle Infos über den Verein sowie eine Beitrittsmöglichkeit für alle, die sich für eine gute Gesundheitsversorgung und unser Krankenhaus engagieren möchten, gibt es unter www.lkgmuendbleibt.at

Der 2024 beschlossene „Bürgerrat Waldenstein“ wurde 2025 umgesetzt. Der im Bau befindliche Radweg von Groß-Neusiedl bis Albrechts wurde vorausschauend in das öffentliche Gut der Gemeinde übernommen, damit die Erhaltung rechtlich geklärt ist. Es gab Unterstützung für ein Bauvorhaben am Spielplatz des Dorferneuerungsvereines Grünbach, das E-Auto für „Essen auf Rädern“ wurde angeschafft und die notwendigen Umbauarbeiten (z.B. Stellplatz für das E-Auto) für das Gemeindeamt wurden eingeleitet und umgesetzt. Für den Seniorenausflug wurden die Kosten des Transportes übernommen und für Groß-Höbarten, Albrechts und Waldenstein die Erweiterung der Straßenbeleuchtung beschlossen. Außerdem wurden diverse Landesförderungen vom Gemeinderat durch Beschluss angenommen.

Neben der Einrichtung von Tempo-30-Zonen in bestimmten Siedlungsgebieten war die ein-stimmige Resolution der Gemeinde gegen die Schließung des LK Gmünd wohl eine der wichtigsten Beschlüsse im Jahr 2025.
Wer genauere Infos über unsere Gemeinderatsarbeit nachlesen will, findet alle Protokolle der Sitzungen auf der neuen Gemeindehomepage unter www.waldenstein.at

Wenn du den Verein LKGmündbleibt unterstützen möchtest: hier kommst Du direkt zur Homepage und zum Beitrittsformular

Am 4.4.2025 demonstrierten 3000 Menschen vor dem LK Gmünd. Heute – 8 Monate später – gibt es immer noch viele offene Fragen. Um mehr Antworten zu bekommen nützt GR Christian Oberlechner die Möglichkeiten des neuen IFG (Informations-Freiheits-Gesetz) und stellt eine ÖSI Anfrage wegen Schließung LK Gmünd. Nachstehend findest Du die komplette Anfrage an LR Kasser.

Wir arbeiten transparent und offen für alle Bürger:innen. Wir laden DICH ein, uns in unserem Kampf gegen die Zerstörung einer ganzen Region zu unterstützen.
Wie? Einfach Mitglied werden und Flagge zeigen. Bei LKGmündbleibt (setzt sich überparteilich für den Erhalt des LK Gmünd ein) und/oder der ÖSI (eine ÖkoSoziale, niederösterreichweite Bürgerlistengemeinschaft).

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Am 4.4.2025 demonstrierten 3000 Menschen vor dem LK Gmünd. Heute – 8 Monate später – gibt es immer noch viele offene Fragen. Um mehr Antworten zu bekommen nützt GR Christian Oberlechner die Möglichkeiten des neuen IFG (Informations-Freiheits-Gesetz) und stellt eine ÖSI Anfrage wegen Schließung LK Gmünd. Nachstehend findest Du die komplette Anfrage an LR Kasser.

Wir arbeiten transparent und offen für alle Bürger:innen. Wir laden DICH ein, uns in unserem Kampf gegen die Zerstörung einer ganzen Region zu unterstützen.
Wie? Einfach Mitglied werden und Flagge zeigen. Bei LKGmündbleibt (setzt sich überparteilich für den Erhalt des LK Gmünd ein) und/oder der ÖSI (eine ÖkoSoziale, niederösterreichweite Bürgerlistengemeinschaft).


Das Soziokratie Zentrum Österreich eröffnete am 29.11.2025 mit dem vierköpfigen Moderator:innenteam die Tagung in Wien, im Haus der “Hauswirtschaft”. Ein Ort, der selbst von soziokratischem Miteinander geprägt ist. Der besten Ausgangspunkt für Gespräche über die Umsetzung und Verankerung von soziokratischen Abläufen und Ideen.
Barbara Strauch, Florian Bauernfeind und Rita Mayrhofer präsentierten zu Beginn das Programm der Tagung. Soziokratische Prozesse im gemeindepolitischen Kontext sind schon lange Gegenstand der engen Verbindung zwischen dem Soziokratie Zentrum Österreich und der ÖSI – und am diesem Tag Gegenstand der Tagung.

…passen schon von Beginn der Bewegung gut zusammen. Die ÖSI orientiert sich in ihrer seit einem Jahr laufenden Organisationsentwicklung an Methoden und Strukturen, die in der Soziokratie seit vielen Jahren – vor allem in Wohnprojekten – positiv im Alltag genutzt werden. Die Politik als Umsetzungsfeld ist allerdings noch ein großes Pionierfeld. Dort bewegen sich Barbara Strauch und die Mitglieder der ÖSI.
Bisher ist vieles gelungen. Eine Organisationsstruktur, basierend auf den Ergebnissen der Evaluierung der Mitgliederbedürfnisse, wurde entwickelt. Ebenso wird gerade eine Mitgliederplattform entwickelt, die diese Struktur 1:1 digital abbildet und zum miteinander Arbeiten einladet.

Frits Naafs aus den Niederlanden praktiziert die Idee der Soziokratie als Bürgermeister in seiner 50.000 Seelengemeinde schon seit mehr als 10 Jahren – und das besonders erfolgreich. Es werden Entscheidungen auf Augenhöhe und ohne Streit getroffen. Die Bevölkerung ist in allen Prozessen – übrigens auch in den bei uns in Österreich nicht öffentlichen Ausschüssen – eingeladen dabei zu sein und auch mitzureden. Fritz Naafs erzählte von seine Erfahrungen in einer Gemeinde, die “damals” zutiefst zerstritten war und erst durch die Frage an die Bürger:innen : “Was sollen wir besser machen?” auf die Soziokratie gestoßen wurde. Von Bürger:innen. Heute ist diese Gemeinde ein Leuchtturmprojekt der Demokratie.


Gemeinsam wurde mit vielfältigen Methoden und Austauschformaten am Nachmittag dann in Workshops miteinander diskutiert. Schließlich wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Ideen, die den Teilnehmer:innen am Herzen lagen, auf Zettel geschrieben, gruppiert und präsentiert. Barbara Strauch gab dem “Schwarmwissen in diesem Kontext noch einmal die gesamte Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Als Abschluss durften sich alle Teilnehmer:innen noch einmal gegenseitig zuhören und mitreden, um die gewonnen Erkenntnisse miteinander zu teilen. Die “Fischbowl”: ein Kreis in der Mitte, in dem 2 Stühle frei sind und ein großer Kreis außen, aus dem – wer immer mag – sich auf einen der Stühle setzen kann und seine Meinung kundtun.

Ein kleiner Schritt für die ÖSIs vor Ort aber ein großer Schritt für die ÖSI als Organisation: Die Soziokratie ist für alle, die sich mit aller Kraft für eine positivere, ökologische und sozial gerechte Welt einsetzen. Sie ist eine Chance, die vielen wunderbaren Menschen, effizient und ohne Energieverlust in ihrer Aufgabe zu stärken und die ÖSI zu einer Rückenstärkung für all jede zu machen. Viele haben erlebt, wie sehr Parteistrukturen die ideologisch basierte politische Arbeit hemmen oder zerstören kann. Die ÖSI ist ein basisorientiertes Projekt, das auf die Gemeinschaft der Listen abzielt und in dieser Gemeinschaft den Nährboden für einen Wandel sieht.
Danke an das Team vom “Soziokratie Zentrum Österreich” für ihre Unterstützung. Wir werden noch ein gutes Stück des Weges miteinander gehen!































Das Soziokratie Zentrum Österreich eröffnete am 29.11.2025 mit dem vierköpfigen Moderator:innenteam die Tagung in Wien, im Haus der “Hauswirtschaft”. Ein Ort, der selbst von soziokratischem Miteinander geprägt ist. Der besten Ausgangspunkt für Gespräche über die Umsetzung und Verankerung von soziokratischen Abläufen und Ideen.
Barbara Strauch, Florian Bauernfeind und Rita Mayrhofer präsentierten zu Beginn das Programm der Tagung. Soziokratische Prozesse im gemeindepolitischen Kontext sind schon lange Gegenstand der engen Verbindung zwischen dem Soziokratie Zentrum Österreich und der ÖSI – und am diesem Tag Gegenstand der Tagung.

…passen schon von Beginn der Bewegung gut zusammen. Die ÖSI orientiert sich in ihrer seit einem Jahr laufenden Organisationsentwicklung an Methoden und Strukturen, die in der Soziokratie seit vielen Jahren – vor allem in Wohnprojekten – positiv im Alltag genutzt werden. Die Politik als Umsetzungsfeld ist allerdings noch ein großes Pionierfeld. Dort bewegen sich Barbara Strauch und die Mitglieder der ÖSI.
Bisher ist vieles gelungen. Eine Organisationsstruktur, basierend auf den Ergebnissen der Evaluierung der Mitgliederbedürfnisse, wurde entwickelt. Ebenso wird gerade eine Mitgliederplattform entwickelt, die diese Struktur 1:1 digital abbildet und zum miteinander Arbeiten einladet.

Frits Naafs aus den Niederlanden praktiziert die Idee der Soziokratie als Bürgermeister in seiner 50.000 Seelengemeinde schon seit mehr als 10 Jahren – und das besonders erfolgreich. Es werden Entscheidungen auf Augenhöhe und ohne Streit getroffen. Die Bevölkerung ist in allen Prozessen – übrigens auch in den bei uns in Österreich nicht öffentlichen Ausschüssen – eingeladen dabei zu sein und auch mitzureden. Fritz Naafs erzählte von seine Erfahrungen in einer Gemeinde, die “damals” zutiefst zerstritten war und erst durch die Frage an die Bürger:innen : “Was sollen wir besser machen?” auf die Soziokratie gestoßen wurde. Von Bürger:innen. Heute ist diese Gemeinde ein Leuchtturmprojekt der Demokratie.


Gemeinsam wurde mit vielfältigen Methoden und Austauschformaten am Nachmittag dann in Workshops miteinander diskutiert. Schließlich wurden die wichtigsten Erkenntnisse und Ideen, die den Teilnehmer:innen am Herzen lagen, auf Zettel geschrieben, gruppiert und präsentiert. Barbara Strauch gab dem “Schwarmwissen in diesem Kontext noch einmal die gesamte Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Als Abschluss durften sich alle Teilnehmer:innen noch einmal gegenseitig zuhören und mitreden, um die gewonnen Erkenntnisse miteinander zu teilen. Die “Fischbowl”: ein Kreis in der Mitte, in dem 2 Stühle frei sind und ein großer Kreis außen, aus dem – wer immer mag – sich auf einen der Stühle setzen kann und seine Meinung kundtun.

Ein kleiner Schritt für die ÖSIs vor Ort aber ein großer Schritt für die ÖSI als Organisation: Die Soziokratie ist für alle, die sich mit aller Kraft für eine positivere, ökologische und sozial gerechte Welt einsetzen. Sie ist eine Chance, die vielen wunderbaren Menschen, effizient und ohne Energieverlust in ihrer Aufgabe zu stärken und die ÖSI zu einer Rückenstärkung für all jede zu machen. Viele haben erlebt, wie sehr Parteistrukturen die ideologisch basierte politische Arbeit hemmen oder zerstören kann. Die ÖSI ist ein basisorientiertes Projekt, das auf die Gemeinschaft der Listen abzielt und in dieser Gemeinschaft den Nährboden für einen Wandel sieht.
Danke an das Team vom “Soziokratie Zentrum Österreich” für ihre Unterstützung. Wir werden noch ein gutes Stück des Weges miteinander gehen!




























